DJK Schweinfurt – SCO 1:3
Spiel um Platz 3, unsere letzte Chance das gute Saisonergebnis noch mit Bronze zu krönen. In der Friedensschule empfingen uns 14 dunkelgrüne DJKler. Übermacht Gastgeber 2:1. Doch auf dem Feld standen dann ja doch nur je 6 altbekannte Aktive auf beiden Seiten.
Wir kamen sehr gut in den ersten Satz. Guter Aufschlag, Angriff abgewehrt, ein sauberer Pass auf die Vier und erster Punkt. Gegenpunkt DJK, wieder eine saubere Kombination bei uns, einmal Rotation und dann passierte gar nix mehr. Zumindest rotationstechnisch! Ich stand als Mittelblocker draußen und kam aus dem Staunen nicht heraus. Steffi zeigte das sie gute Aufschläge auch öfter am Stück kann, unsere Abwehr stand sicher und spielte präzise zu Anja. Die passte zielgenau auf Gickl und Trosti und die knallten den Ball aufs gegnerische Parkett. Die DJK wurde mehr und mehr unsicher, frustriert und nervös. Nachdem wir ca. 10 Punkte auf dem Konto hatten, machten sie ihren zweiten. Doch dabei blieb es bis zum 2:17 dann auch. Dann fingen sie an sich ernsthaft zu wehren. Doch wir behielte ndie Oberhand und schlossen mit 8:25 ab. Unglaublich!
Uns war klar, dass der zweite Satz nicht so einfach werden würde. Zum Einen hatte die DJK sich zum Satzende deutlich gefestigt, zum Anderen sorgte Benny jetzt für Stabilität. Hinten stand er sicher in der Abwehr und vorne verteilte er die Bälle sehr präzise und oft auch schwer vorhersehbar. Das erhöhte den Druck auf uns enorm. Wir hatten jetzt Mühe die Angriffe abzuwehren, was natürlich zu Lasten der Stellgenauigkeit ging. Dadurch konnten wir den Angriffsdruck nicht durchgängig hoch halten. Die DJK war uns jetzt fast immer ein paar Punkte voraus. Irgendwie schafften wir es nicht schnellgenug von Halbgas auf Vollgas umzuschalten. Wir spielten nicht schlecht, aber ein paar kleine Fehler und Ungenauigkeiten schlichen sich ein und das reichte den Gastgebern zum 25:19 Satzgewinn. An unserer guten Stimmung änderte das nichts.
Den dritten Satz begann wir konzentrierter und das zahlte sich aus. Diesmal waren wir es, die einen Ticken besser am Ball waren und nach oft längeren und anstrengenden Ballwechseln die Nase vorn hatten. Aber es war ein zähes Geschäft. Die DJK spielte jetzt in ihrer gewohnten Stärke und wir gaben wirklich alles um die guten Angriffe abzuwehren. Die Abwehr stand durch die Bank sicher und besonders Fabi glänzte mit vorausschauender Laufarbeit. Die Mädels stellten sehr schöne und vor allem clevere Pässe, die besonders außen von Trosti und Michel gut verwertet wurden. Kam der Ball auf die Mitte zu Gickl und mir, war meist kein Doppelbock in Sicht. Es war trotzdem ein harter Kampf doch am Ende ware es auch punktemäßig der inverse 2.Satz – 19:25.
Im vierten Satz das gleich Bild, harte Zweikämpfe am Netz, gute Abwehrarbeit auf beiden Seiten. Doch auch wie im Satz zuvor schlichen sich bei der DJK tendeziell mehr Fehler als bei uns ein. Gegen Satzende wurden wir noch etwas sicherer und die Gastgeber verkrampfter. Mit 17:25 beendeten wir das Spiel und sicherten uns den 3.Tabellenplatz.
Auch ohne das gute Abschlussergebnis, immerhin das beste Ergebnis seit 2020, war es eine sehr erfolgreiche und gelungene Saison, die mir riesig Spaß gemacht hat. Vielen Dank an das ganze Team! Wir haben viel an mentaler Stärke dazugewonnen und die spielerischen Fertigkeiten erweitert. Mit diesem Teamgeist und weiterem engagierten Training können wir nächste Saison wieder oben mitspielen und darauf freue ich mich schon jetzt!
TSV Oerlenbach – SCO 3:1
Halbfinale gegen den Vorjahresmeister, das ist schon mehr als wir vor der Saison zu hoffen gewagt haben. D.h. wir konnten entspannt antreten. Im ersten Satz merkte man davon jedoch nicht viel. Von Beginn an im Rückstand unterliefen uns viele Annahmefehler, was unseren Angriffsdruck auf ein Minimum reduzierte und die Stimmung beim Gastgeber erhöhte. Die Kulisse an sich war schon gewaltig, zum Kader von einem Dutzend Spieler kamen noch zahlreiche Fans. Doch unser Fanblock, diesmal mit Trommel, ließ sich nicht lumpen und hielt dagegen. Leider konnte diese Energie nicht in die Mannschaft getragen werden. Unsere Fehler häuften sich und der Abstand wurde immer größer, 22:10 als Negativpeak. Erst danach sammelten wir uns und zeigten unser wahres Können. Das reichte dann aber nur noch zur Ergebniskosmetik mit 25:18.
Nach einigen Auswechslungen begannen wir den 2.Satz wieder mit einem Rückstand. Allerdings waren die Fehlerrate deutlich geringer. Die Ballwechsel wurden länger und es wurde eher ein Gefühl von Ebenbürtigkeit spürbar. Beharrlich stemmten wir uns gegen die starken Angriffe der Oerlenbacher und machten weiter auch wenn die gegnerische Abwehr mal wieder einen sicher geglaubten Angriff von uns parierte. Diese Ausdauer zahlte sich aus, bei 14:14 nahmen die Gegner eine Auszeit. Die Führung konnten sie aber nicht zurückerobern. Bei uns lief es jetzt viel runder, sichere Annahmen, gute und variable Pässe und gute Abschlüsse. Dies führte bei den Gastgebern zu deutlich sichtbarer Verunsicherung und vielen Eigenfehlern. Auch die 2.Auszeit bei 17:20 konnte unseren verdienten Satzgewinn mit 21:25 nicht verhindern. Geiler Satz!
Warum es nun nicht so weiterlief, ist kaum erklärbar. Es war ein Rückfall in die Mittelmäßigkeit des ersten Satzes. Keinerlei Biss, unnötig komplizierte Spielzüge und unglückliche Rettungsversuche. Den ersten Teil bis zur Auszeit bei 10:4 hatten wir förmlich verschlafen. Oerlenbach war jetzt natürlich wieder obenauf. Sie trauten sich nun noch mehr, schärfere Aufschläge, härtere Angriffe, das setzte uns sehr zu. Wir bekamen den Fuß nicht mehr in die Tür und bei 25:15 war sie zu.
Immer noch war alles drin, 2:2 und dannTiebreak, da kann alles passieren. Ist es aber nicht! Zu viele Unsicherheiten und kleine Fehler bei allen von uns verhinderten effektive Angriffe. So waren wir meist in der Defensive und die Gastgeber nutzten ihre Erfahrung um uns nicht ins Spiel kommen zu lassen. Mental waren wir klar unterlegen und damit am Ende dann auch spielerisch. Ohne große Highlights ging der Satz und damit auch das Spiel mit 25:18 viel zu schnell zu Ende.
Eine Niederlage im Halbfinale gegen einen starken Titelverteidiger ist nun wahrlich keine Schande, aber für mein Empfinden haben wir es ihnen etwas zu leicht gemacht und unseren psychologischen Vorteil leider nicht nutzen können, um hier einen Überraschungssieg zu erkämpfen. Es war kein Debakel, sondern ein verdienter Sieg für eine kompakte, erfahrene und überwiegend sehr sichere Oerlenbacher Mannschaft.
SCO – DJK Unterspiesheim I 3:0
Im letzten Spiel der Vorrunde mussten wir 3 Punkte holen, um noch Chancen für die oberen Playoffs zu haben. Dazu kommt, dass Unterspiesheim unser direkter Konkurrent um den 4.Platz ist.
Wir starten gut in den Satz, doch zeigt sich von Beginn an, dass die Gäste uns nix schenken werden. Immer leicht in Führung ließen sie uns kaum Luft zum Atmen und provozierten Fehler. Dabei waren es weniger die harten Angriffe, als vielmehr die vielen gekratzten Bälle, die uns das Leben schwer machten. War unsere Annahme nur mittelmäßig, unsere Pässe etwas unpräzise oder auch die Angriffe nicht hundertprozentig, sofort kam der Ball zurück und etwas zu oft bei uns gezielt in die Lücken. Immer leicht im Rückstand gaben wir aber nicht auf. Bei 16:19 war der Vorsprung dann zu groß geworden und wir nahmen die erste Auszeit. Und es half, einmal durchgeschnauft und wir konnten ausgleichen. Jetzt waren wir leicht vorn. Doch Unterspiesheim kämpfte und kam zum Satzball bei 23:24. Noch ne Auszeitbremse. Und es gelang uns tatsächlich mit viel Kampfgeist der 27:25 Satzgewinn. Stark!
Im zweiten Satz wollten wir es nicht so eng werden lassen und wir konnten auch tatsächlich immer ein paar Punkte vorn bleiben. Bei 10:9 hatten wir einen Durchhänger und versuchten es wieder mit einer Auszeit. Leider konnten die Gäste trotzdem vorbeiziehen und setzten uns unter Druck. Heiko war fast an jeder Aktion beteiligt und hielt uns mit sehr flexiblen Angriffen und Lobs auf Trab. Marco war auch noch als Angreifer dazugekommen. So mussten wir viele Bälle retten, was uns meist gelang, aber zu Lasten der Genauigkeit ging. So verteilten wir unfreiwillig auch viele Dankebälle. Wir spielten trotzdem sehr solide und halfen uns gut aus. Konsequenteres Rufen hätte vielleicht noch ein paar Aktionen vereinfacht. Unterspiesheim gelang es mit viel Kampfgeist zum 19:23 vorzulegen. Die 2.Auszeit für uns brachte erneut die Wende und wir schufteten, nach Auszeit der Gäste bei 22:23, bis zum Satzgewinn mit 26:24. Ein Krimi mit Happy End.
Die Gäste waren nicht gebrochen, sondern gingen zu Beginn des dritten Satzes gleich wieder in Führung. Allerdings hatten wir uns inzwischen gut an die schwierige Spielweise der Unterspiesheimer mit einer Mischung aus bärenstarker Abwehr und platzierten Angriffsbällen und Lobs angepasst. Auch wir machten die Lücken dicht und immer war jemand zur Stelle, wenn es einen Ball zu retten gab. Die sensationelle Rettungsaktion von David mit dem Fuß muss dabei erwähnt werden. Beim 6:6 hatten wir die Gegner eingeholt und kurz darauf folgte ihre Auszeit. Ab da gaben wir das Heft des Handelns nicht mehr aus der Hand. Die Annahme kam nun präzise und die Pässe oft auf außen. Hier hatte der gegnerische Block die Arbeit eingestellt und es scheppert oft auf dem gegnerischen Parkett. Auch eine zweite Auszeit bei 22:16 konnte unseren Spielgewinn mit 25:18 nicht mehr verhindern.
Eine phantastische Teamleistung in einem wie erwartet engem Spiel, in dem wir auch in schwierigen Situationen die Nerven behielten und uns immer wieder nach vorn pushten. Jeder leistete hier seinen Beitrag und es gab niemanden mit längeren Durchhängern. Die beiden Liberos David und Fabi gaben uns Sicherheit und verhinderten manchen sicher geglaubten Gästepunkt, in der Mitte konnten Erik, Gickl und André vor allem Heiko mit soliden Blocks oft zum Legen zwingen, unsere Mädels Anja, Steffi und Sabi setzten die Wenns-geht-auf-die-Vier-Strategie gut um und da lauerten Micha, Noah und Trosti und knallten die Dinger rein, legten platziert oder schlenzten den Ball selbst in unmöglichen Situationen noch übers Netz. Mit 22 Direktpunkten in 3 Sätzen am effektivsten war diesmal bei uns Micha, der vor allem im 3.Satz ab ging wie Schmidt’s Katze, gefolgt von Trosti mit 7 in einem Satz und Noah mit 8 in 2 Sätzen, bei den Gästen würde ich Heiko eindeutig als MVP einstufen.
Ein Spiel, das richtig Spaß gemacht hat und durch ein kämpferisches Miteinander bei toller Stimmung, auf dem Feld und am Spielfeldrand, auch von Erfolg gekrönt war. Jetzt können wir entspannt den Playoffs, egal ob bei den oberen oder unteren Vier, entgegen sehen.
SCO – Teamspirit Schweinfurt 3:0
Gegen den Aufsteiger Teamspirit in eigener Halle, da sollte doch was gehen! Beim Einschlagen zeigten die beiden Hauptangreifer der Gäste mit harten Angriffen in den 3m-Raum eine Kostprobe ihres Könnens. Nach kurzem Beschnuppern lief der erste Satz dann aber eher für uns. Sehr solide in der Abwehr, wo David eine gute Figur machte, konnten wir mit schönen Pässen von Steffi und Anja unsere Angriffe unterbringen. Die Gäste hatten dagegen etwas Mühe ins Spiel zu finden und kämpften vor allem mit eigenen Fehlern. Hier zeigten die Angreifer durchaus Nerven und schlugen viele Angriffe, aber auch Aufschläge ins Aus. So wuchs unsere Punktestand stetig. Noah und Michel heimsten dabei die meisten Punkte ein. Unser Spiel war konzentriert, einfach und effektiv. So ging der erste Satz auch verdient mit 25:14 an uns.
Im 2.Satz gingen wir auch gleich in Führung und die Gegner nahmen bei 5:2 eine Auszeit. Danach flachte unser Spiel ab. Die Laufbereitschaft ließ nach und eigene Fehler häuften sich. So waren wir dann auch immer maximal zwei Punkte vorn, obwohl mehr drin gewesen wäre. Michel, Trosti und André machten ihre Punkte, aber wir konnten Teamspirit nicht auf Distanz halten. Deshalb folgte eine Auszeit bei 23:22. Wie sagte Michel treffend: Weniger kichern, mehr zusammenhelfen, dann gewinnen wir das Ding. Und es half, wir machten die zwei Punkte und holten den 2.Satz.
Der 3.Satz begann eher wie der 1.Satz, wir wieder konzentriert, hilfsbereit bei eigenen Schwächen und stark im Stellungsspiel. Neben Noah und Trosti konnte auch Gickl die stabilen Pässe in wertvolle Punkte umwandeln. Comeback geglückt würde ich sagen. In der Abwehr hielt nun Fabi den Boden sauber und machte es den Stellerinnen wieder leichter. Bei den Gästen machte sich zunehmend Frust breit. Doch wir ließen uns davon nicht irritieren und spielten den Satz ohne Hängepartie durch. Das zahlte sich durch eine hohe Balldifferenz am Ende mit 25:10 aus.
Ein souveränes Spiel! Gefallen hat mir die sehr gute Disziplin mit der wir die Schwächephasen von Teamspirit gut für uns nutzen konnten und unser Niveau hochhielten. So bitte auch im letzten Spiel nächsten Montag.
SV Oberwerrn – SCO 3:0
Wir waren das erste Mal zu Gast in der wie in Ostheim sehr flachen Halle. Nach den zwei sehr guten Spielen im letzten Jahr, sollte das Auftaktspiel 2026 daran anknüpfen. Und wir starteten auch gut in den ersten Satz. Interessanterweise waren es die Gastgeber die öfter mal mit der Decke in Konflikt kamen. Aber es zeigte sich bald, dass Oberwerrn ein mehr als ernst zu nehmender Gegener ist. Gegen Mitte des Satzes wandelte sich unser Minivorsprung in einen leichten Rückstand. Es war ein Spiel auf hohem Niveau und sehr ausgeglichen. Die Gastgeber spielten mit 3 Angreifern und die machten ihre Sache sehr gut. Bei uns forderte das vor allem Fabi zu Höchstleistungen in der Abwehr heraus. Obwohl wir sehr agil und geschlossen spielten, konnten wir den Satzverlust mit 25:21 nicht verhindern. Auch im zweiten Satz spielten wir guten Volleyball. Die Annahmen waren überwiegend sicher. Die flache Decke verlangte unseren beiden Mädels hier auch alles ab. Dadurch wurden die Pässe tendenziell schneller und für die Angreifer schwieriger. Trotzdem hatten wir viele Topangriffe. Vor allem Trosti , aber auch Micha konnten hier direkte Treffer landen. Bedingt durch die Spielstärke der Oberwerrner waren wir aber auch oft zu Rettungsaktionen gezwungen. Hier hängten sich alle richtig rein. Trotz unserer soliden Spielweise langete es nicht ganz die Oberhand zu gewinnen. Tendenziell machten die Gastgeber etwas weinger Fehler und wir nutzten die wenigen Schwächephasen der Gegner zu wenig aus. So gingen die Sätze zwei und drei hart umkämpft mit 25:23 an Oberwerrrn. Das Ergebnis spiegelt in keinster Weise unsere Leistung wider. Aber im Sport ist das eben mamchmal so. Deshalb überhaupt kein Grund den Kopf hängen zu lassen. Es war aus meiner Sicht ein sehr spannendes Spiel gegen ein spielerisch einen Ticken stärkeres Topteam. War wieder sehr angenehm mit euch zu spielen!
TSV Waigolshausen I – SCO 1:3
Auswärts beim Vorjahreszweitplatzierten, die diesmal reglementbedingt ohne Firat und Tim auskommen mussten. Wie schon in Ostheim wollten wir unbedingt Punkte holen.
Diesmal begann es auch geschmeidig mit sicheren Aktionen bei uns und vielen Fehlern bei Waigo. 13:6 und die Gastgeber gönnten sich eine Pause. Wir hatten eigentlich alles im Griff doch trotzdem schlichen sich 2x Unsicherheiten ein, die uns viele Punkte kosteten. Wie bemerkte Micha treffend: hoffentlich geht nicht pötzlich das Spiel los und wir sind nicht dabei. Tatsächlich spielten wir akzeptabel, aber die Gastgeber patzten auch erfreulich oft. Den Satzgewinn 25:22 nahmen wir dankend mit.
Bis zum 5:5 war der 2.Satz ok, doch dann erfüllte sich Micha`s Prophezeiung: Waigo fing an normal zu spielen und wir waren nur daneben. 7:12, dann 11:21 Annahme überall hin, aber nicht zu den Stellerinnen, insgesamt viel zu locker. Mehr Kichern statt Konzentration, das reicht gegen Waigo einfach nicht. Ernüchternd auch das Ergebnis 13:25.
Im dritten Satz waren wir wieder wir selbst. Stabile Annahmen, Anja und Steffi konnten präzise stellen und die Angreifer, allen voran Noah und Trosti versenkten die Dinger. Wir schafften es den gegnerischen Block zu überfordern und so wuchs unser Vorsprung stetig.
Zwei Auszeiten von Waigo ändeten daran nix. Kurz vor Ende noch eine kurze Schwächephase und dann der Satzgewinn mit 25:19.
Jetzt keine Schwäche zeigen. Wir wirkten aufgeregt und brauchten bis zum 9:8 , um in Führung zu gehen. Doch dann gab es kein Halten mehr. Trosti als Mittelblocker machte vorn eine gute Figur und stabilisierte hinten . René, mit kaum sichtbarer Beisterung, auf Mitte 😉, lieferte ein sehr gelungenes Debüt. Dabei fällt unso mehr ins Gewicht, dass das Spiel auf hohem Niveau lag. Waigo kratzte fast jeden Ball vom Parkett, doch wir standen dem kaum nach und hatten definitiv die erfolgreicheren Angriffe. Alle 4 Angreifer René, Noah, Tosti und Micha zeigten sich von ihrer Schokoladenseite machten mächtig Druck. Dank unserer Nervenstärke und guten Stimmung brachten wir den Satz mit 25:20 ins Ziel. Top Teamleistung und Ansporn für das nächste Punktspiel am 9.1.26 in Oberwerrn. So macht Volleyball Spaß!
TSV Ostheim – SCO 0:3
Hungrig nach dem ersten Sieg fuhren nach Ostheim. Nach zwei guten Spielen ohne Punkt wollten wir endlich einen Sieg. Der erste Satz begann allerdings nicht sehr erfolgversprechend. Nach kurzem Beschnuppern zogen die Ostheimer stetig davon. Wir spielten allerdings auch sehr nervös. Die Stimmung war gut aber alle etwas hektisch. Dazu kam noch die niedrige Decke, die diesmal nicht die Annahme, aber hohe Pässe auf die freie Vier erschwerte. Ruckzuck lagen wir 8:16 zurück. Dank der guten Stimmung und mahnender Worte von Michael wurde unser Spiel tatsächlich ruhiger und deutlich präziser. Wir setzten jetzt die Akzente beim Angriff und brachten so die Gastgeber in Bedrängnis. Plötzlich lief es wie am Schnürchen, David hatte das Hinterfeld fest im Griff, Michael war immer zur Stelle, wenn ein gegnerischer Ball dem Boden zu nahe kam. Trosti konnte viele Angriffe, teils unkonventionell, versenken. Anja und Sabi konnten, auch dank der soliden Annahme sehr schöne Pässe, oft auf die Mitte zu Erik und André, stellen. Sabi ärgerte die Ostheimer zusätzlich noch mit schwierigen Aufschlägen. Und schwupps waren wir wieder dran. Zwei Auszeiten der Gastgeber bei 13:17 und 19:20 konnten uns nicht mehr aufhalten. Wir kämpften eisern bis zum Satzgewinn mit 25:22. Geile Aufholjagd und beeindruckend wie alle im Team mitgezogen und Fehler gegenseitig ausgebügelt haben. Toll!
Vielleicht war es unser Hochgefühl oder der Frust über den Verlust des sicher geglaubten Satzgewinnes bei den Ostheimern, jedenfalls lief der 2. Satz von Anfang an gut. Bei 9:1 erste Auszeit von Ostheim, doch der Zug rollte weiter zum 17:6. Dann schlichen sich ein paar Annahmefehler ein, deshalb bei 17:9 gleich mal eine Verschnaufpause für uns. Es war ja nicht so, dass wir die Führung geschenkt bekommen hatten. Nur wenn wir sauber unsere Angriffe setzten, brachten wir Ostheim in Bedrängnis. Erik hatte das Netz da voll im Griff und fischte viele Angriffsbälle der Gegner ab. Ansonsten solide Teamleistung und verdienter Satzgewinn mit 25:13.
Im dritten Satz dann ein ähnliches Bild, wir mit guter Stimmung, solider Annahme, guten Pässen und cleveren Abschlüssen. Bei den Ostheimern nun mehr Eigenfehler und Unruhe. Das erleichterte uns natürlich den Aufbau gewaltig und so war es dann fast schon ein Durchmarsch zum 25:10.
Saustarke Leistung Leute, das war Volleyballspaß pur! Aber möglich war das nur, weil wir unser Können diesmal konzentriert bis zum Ende abgerufen haben. Das hat man im „Nachspielsatz“ dann deutlich gesehen, Anspannung weg und schon dreht sich das Ganze. Mit diesem Mindset und Teamgeist wie in Ostheim können wir auch die folgenden Spiele gewinnen!
SCO – DJK Schweinfurt 1:3
Zweites Heimspiel gegen eine langjährige Spitzenmannschaft der 1.Liga.
Wir begannen super motiviert und konnten rasch in Führung gehen. Solide Annahmen und präzise Pässe von Sabi und Steffi ermöglichten ein gutes Angriffsspiel. Damit hatten die Gäste zu kämpfen. Mit guter Blockarbeit und auch einigen Direktpunkten konnten Erik und André auf Mitte glänzen, den Rest besorgten Micha und Michi auf Außen. Stimmungsmäßig kam von der Gegenseite nicht viel und so konnten wir die Initiative und auch den Vorsprung von bis zu 5 Punkten halten. Doch nach und nach kam die DJK ins Spiel und schaffte es bei 13 auszugleichen. Nun lief das Spiel ausgeglichen, auf gutem Niveau. Beide Seiten kratzten viel und brachten immer wieder starke Angriffe. Wir ließen etwas locker und mussten bei 17:20 eine Auszeit nehmen. Wir konnten uns wieder steigern und nötigten beim Ausgleich 20 die Gäste zur Auszeit. Durch eine fehlerfreie Schlussphase konnten wir den ersten Satz mit 25:21 abschließen.
Im zweiten Satz ging es gleich hart weiter, wir mussten uns strecken, konnten aber mithalten. Viele schöne Paraden von Fabi verhinderten hier einen deutlichen Vorsprung der Gegner. Wir wurden wieder sicherer und hetzten die DJK bei 12:10 in die Auszeit. Danach wechselte die Führung stetig, doch mehr als zwei Punkte kam keiner weg. Am Ende dann eine Auszeitserie 19:21 OEH, 22:23 DJK, 22:24 OEH und leider ein unglückliches Ende mit 22:25. Wir hatten den Sieg in der Hand, aber durch etwas weniger Durchschlagskraft im Angriff, dann doch das Nachsehen. Egal, noch zwei Sätze gewinnen und fertig war jetzt die Devise.
Doch der dritte Satz begann katastrophal. Während die DJK unverändert stark aufspielte, bekamen wir fast keine Annahme unter Kontrolle und wenn dann folgten Stellfehler und verhunzte Angriffe. Bei 1:8 bereits die erste Zwangspause. Doch es wurde nicht besser, unkonzentriert und nervös präsentierten wir uns. Wir versuchten die Stimmung oben zu halten, aber es wirkte eher resigniert. Erst beim 2:13 begannen wir die Talfahrt abzubremsen. Langsam kämpften wir uns wieder heran und konnten bis auf sechs Zähler aufschließen, allerdings ohne an das hohe Niveau vom ersten und zweiten Satz heranzukommen. Alles wirkte ein wenig lethargisch. Trotz Auszeit bei 17:23 und Auswechslungen machten wir keine Punkte mehr und gingen bei 17:25 enttäuscht vom Feld. Noch war nix verloren!
Im vierten Satz, wir hatten mittlerweile auf vier Positionen gewechselt, lief es wieder dynamischer. Vielleicht war es die Mischung aus frischen und entschlossenen Spielern, die uns wieder an die ersten beiden Sätze anknüpfen ließen. Es war wieder ein Spiel auf Augenhöhe, durch unsere nicht konstante Annahme, aber meist mit leichtem Vorsprung für die Gäste. Es gab sehr gute Aktionen, aber auch einige unnötige Fehler. Bei der DJK war es wieder Benny der uns mit toller Abwehr und frechen Lobs in Bedrängnis brachte. Das Spiel blieb aber immer offen. Bei 19:21 gönnten wir uns eine Auszeit, bei 21:23 noch eine, leider ohne die DJK zu beeindrucken, denn die machte mit 21:25 den Sack zu.
Mit Ausnahme des dritten Satzes ein sehr schönes Spiel gegen einen starken Gegner, leider ohne Belohnung mit zählbaren Punkten für uns. Auf alle Fälle eine gute Basis für die weiteren zwei Punktspiele dieses Jahr. Die Konzentration länger hoch halten und etwas mehr Selbstbewusstsein dann kommen die Siege mit Sicherheit!
SCO – TSV Oerlenbach 1:3
Um es gleich vorweg zu nehmen, ich hätte auch lieber gewonnen 😊. Und jetzt kommt ein großes Aber: Es war unser erstes Saisonspiel, diesmal vorher kein Testspiel, wir hatten den Vorjahresmeister zu Gast und die Oerlenbacher waren zu neunt mit ihren besten Spielern angereist.
Wir gingen gleichmal mit 3:1 in Führung, um sie bei 3:4 wieder herzugeben. So ging das dann die ganze Zeit. Erst als wir 11:7 führten zeigten sich die Gäste zur Auszeit genötigt. Sie kamen dadurch bis auf einen Punkt heran, aber dann konnten wir die Führung auf 5 Zähler ausweiten – 2.Auszeit! Vor allem unser starker Block brachte sie zur Verzweiflung, auch wenn sie viel kratzten, manche Bälle landeten eben direkt auf ihrem Parkett. Doch Oerlenbach gab wie erwartet nicht auf und kämpfte sich wieder heran. Bei 20:19 nahmen wir die erste Auszeit. Aber es blieb spannend, Ausgleich, dann Führung ohne Ö, wieder Ausgleich, erneute Führung ohne Ö. Beim 22:24 versuchten wir den Sieg noch mit einer Auszeit aufzuhalten, doch der nächste Punkt und Satz ging an die Gäste. Wirklich schade, dass wir die 5 Punkte Vorsprung nicht ins Ziel gebracht haben, wirklich ein Stolpern auf der Ziellinie.
Zweiter Satz ein ähnliches Bild, ein super Spiel auf beiden Seiten, gute Angriffe, Topabwehr, jede Menge tolle Paraden. Dank der guten Abwehr, konnten Steffi und Sabi präzise Pässe stellen und unsere Angreifer hatten fast alle Möglichkeiten. Führung und Rückstand wechselten ständig. Ab dem 11:11 konnten wir bis auf 4 Punkte davonziehen (auch dank zweier Asse von Micha), nur um dann beim 17:17 wieder eingefangen zu werden. Doch wir kämpften wieter, fast schon verbissen. Dann 24:21, der Sieg greifbar nahe und Oerlenbach schließt auf einen Punkt auf! Bei 25:25 kommt der Ausgleich und mit dem 27:25 unser Satzgewinn. Nervenkitzel pur!
Der dritte Satz begann unverändert auf hohem Niveau, ständiger Wechsel der Führung, meist nur ein Punkt Unterschied. Die Gäste blockten jetzt viel effektiver und legten bei gutem Block von uns immer öfter. Das brachte uns etwas in Bedrängnis, da die Bälle oft nicht nach vorn kamen, die Pässe unsauberer wurden und der Angriffsdruck nachließ. Ab dem 16:16 waren wir dadurch dann konstant 2-3 Punkte hinten. Leider hatten wir nicht mehr die Kraft, um das aufzuholen und mussten den Satz mit 20:25 weggeben.
Auch im vierten Satz das gleiche Wechselbad der Gefühle. Beginnend mit einem Rückstand von drei Punkten kam bei 8:8 der Ausgleich, dann wieder vermehrt Annahmeschwächen, die uns bei 9:14 zur Auszeit zwangen. Die Kraft ließ nach und vor allem auch die Konzentration, die Stimmung war weiter gut, aber es fehlte die einschüchternde Geräuschkulisse. So konnte Oerlenbach den Vorsprung sogar zum 18:25 Satz- und Spielgewinn ausbauen.
Auch ohne den verdienten Punktgewinn hat mir das Spiel große Freude bereitet und zeigt mir, dass wir gut dabei sind. Wir haben bis zum nächsten Heimspiel noch ein Training und ein Turnier wo wir unsere Annahme üben und Konzentration und mentale Stärke steigern können. Auf geht’s!
